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Zuverlässig unterwegs mit Bus und Bahn

Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr sichert Teilhabe, schützt das Klima, stärkt die Regionen und verbindet Menschen mit Arbeitsplätzen, Schulen, Ärzten und Freizeitangeboten. Deshalb ist es unser Ziel, den ÖPNV in allen Teilen des Landes verlässlich, attraktiv und klimafreundlich aufzustellen.

Im Landkreis Freudenstadt kommt dem öffentliche Verkehr eine wichtige Rolle zu. Hier geht um eine engere Taktung, bessere Umstiegsmöglichkeiten und ein zuverlässiges Angebot, auch in den Randzeiten. Darüber hinaus braucht es einfache Tarife, barrierefreie Zugänge und eine stärkere Verzahnung von Bus, Bahn, Auto, Rad- und Fußverkehr.

Regiobuslinien, wie sie unter der bwegt-Marke vor zehn Jahren geschaffen wurden, verbinden kleinere Orte mit regionalen Zentren und sind so ein wichtiger Baustein für den öffentlichen Verkehr. Auch flexible Angebote wie On-Demand-Busse, die per App bestellt werden, können dort greifen, wo Linienverkehre an ihre Grenzen stoßen.

Ein zentrales Anliegen ist der Erhalt und die bessere Anbindung der Gäubahn. Sie ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen im Land, für Pendler wie für den Tourismus. Eine Kappung vom Stuttgarter Hauptbahnhof ohne Aussicht auf baldigen Wiederanschluss wäre ein großer Rückschlag für die gesamte Region und ist daher nicht zu verantworten.

Der öffentliche Verkehr trägt auch zur sozialen Teilhabe bei. Das Deutschlandticket hat für viele Menschen den Nah- und Regionalverkehr bezahlbar gemacht. Wir kämpfen dafür, dass dieses Erfolgsmodell über das Jahr 2025 hinaus erhalten bleibt. Es muss dauerhaft durchfinanziert, weiterentwickelt und zuverlässig nutzbar sein.

Mobilität darf nicht vom Wohnort abhängen. Deshalb setze ich mich für ein Verkehrsangebot ein, das sich am Alltag der Menschen orientiert: bezahlbar, klimafreundlich, gut erreichbar. Denn wer auch künftig zwischen Beruf, Bildung, Ehrenamt und Freizeit mobil sein will, braucht ein Verkehrsangebot, das einfach funktioniert – in der Stadt wie im Umland, werktags wie am Wochenende.

Elektromobilität: Antrieb für den Klimaschutz

Die Umstellung auf elektrische Antriebe leistet einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie den CO₂-Ausstoß im Verkehrssektor deutlich senkt. Für einen klimafreundlichen Verkehr sind Elektrofahrzeuge deshalb ein wichtiger Schlüssel.

In Baden-Württemberg spielen wir bei der Antriebswende ganz vorne mit. Unser Land ist Vorreiter beim Ausbau der Ladeinfrastruktur: von Schnellladesäulen an Autobahnen und Landstraßen bis zu Ladepunkten in Städten und Gemeinden sorgt ein engmaschiges Netz dafür, dass E-Mobilität praktikabel, bezahlbar und alltagstauglich ist.

Zugleich nutzen wir die Stärke unserer heimischen Automobilindustrie: Während etablierte Hersteller neue Elektro-Modelle entwickeln, treiben Zulieferer und Start-ups die Innovation voran.

Fortschritte bei den Speichertechnologien und in der Chipentwicklung werden entscheidend sein, um international konkurrenzfähig zu bleiben. In Forschungszentren und Laboren an unseren Unis und in Technologieparks wird an der nächsten Generation von Hochleistungsspeichern gearbeitet. Die Batterieforschung im Land setzt schon heute weltweit Maßstäbe, von neuen Zellkonzepten bis zu Recyclingverfahren.

Elektromobilität verbindet Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung und technologischer Spitzenleistung. Sie schafft zukunftssichere Arbeitsplätze und stärkt den Industriestandort Baden-Württemberg. Ich mache mich dafür stark, die Rahmenbedingungen für die Transformation der Automobilwirtschaft weiter zu verbessern, damit die Branche auch zukünftig der Garant für unseren Wohlstand bleibt.

Rad- und Fußverkehr: sicher, alltagstauglich und klimaschonend

Einer zukunftsfähige Mobilität ist ohne den Rad- und Fußverkehr nicht denkbar. Diese Mobilitätsformen sind klimafreundlich, gesundheitsfördernd und tragen zur Belebung von Städten und Gemeinden bei. Das setzt allerdings voraus, dass die Infrastruktur vorhanden ist.

In Baden-Württemberg wird mit dem Zielnetz Radverkehr ein landesweites Netz sicherer, durchgängiger und komfortabler Radverbindungen aufgebaut. Zudem wurde den Landkreisen die Möglichkeit gegeben, Beauftragte für den Radverkehr einzusetzen, um einen gezielteren Ausbau der Radverkehrswege zu gewährleisten.

Auch der Fußverkehr wird nun systematisch berücksichtigt: Mit Fußverkehrs-Checks und neuen Planungsstandards sollen Gehwege, Querungen und Aufenthaltsbereiche attraktiver und sicherer gestaltet werden.

Mir ist wichtig, dass auch kleinere Städte und Gemeinden profitieren. Es braucht sichere Schulwege, eine gute Anbindung an Bahnhöfe und andere zentrale Einrichtungen sowie öffentliche Räume, in denen sich Menschen gerne zu Fuß oder mit dem Rad bewegen. Gerade in einer alternden Gesellschaft ist es wichtig, Barrieren im Verkehr abzubauen und das schon in der Planung von innerörtlichen Verkehrswegen zu berücksichtigen.

Ich möchte, dass der Rad- und Fußverkehr als eigenständige Mobilitätsform in alle Konzepte der Verkehrs- und Stadtplanung einfließt. Landesmittel müssen einfach abrufbar und langfristig gesichert sein. Kommunen sollen durch gezielte Beratung, Förderprogramme und Planungsunterstützung gestärkt werden, damit das Zufußgehen und Radfahren auch in ländlich geprägten Regionen selbstverständlich wird.

Der Kandidat Daniel Belling im Portrait

Engagement für eine bessere Verkehrspolitik

Die Verkehrspolitik ist ein wichtiger Baustein um die Klimaziele zu erreichen. Baden-Württemberg ist Vorreiter bei der Mobilitätswende und beim Umstieg auf elektrische Antriebe. Ich möchte auch daran mitwirken, dass sich neue Mobilitätsformen wie Sharing-Angebote und Busse auf Bestellung (On-Demand) etablieren können.

Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Verkehrs und der Mobilität konnte ich als Referent für Verkehr, zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte und Elektromobilität beim Staatsministerium sowie als Persönlicher Referent der Staatssekretärin im Verkehrsministerium erwerben. Das hilft mir, den Blick für die langen Linien der Verkehrspolitik zu behalten und Mobilitätskonzepte in ihrer Verflechtung zu betrachten. Ob Bus, Bahn, Auto, Rad- oder Fußverkehr – alle Formen der Fortbewegung haben Vorzüge und Grenzen. Die richtige Mischung ist entscheidend, um Klimaschutz, soziale Teilhabe und eine höhere Lebens- und Aufenthaltsqualität in unseren Kommunen zu ermöglichen.